Abi-Geschenke und Glückwünsche: persönlich statt austauschbar
Zwölf Textideen für Karte und Plakat sowie Geschenkideen, die zum Menschen und zum Moment passen – vor der Prüfung und nach dem Abschluss.
Weiterlesen →WISSEN & IDEEN FÜRS ABI
Mit einem klaren Aufbau wird aus deiner Idee ein persönliches Abiplakat. Diese Schritte helfen bei Text, Bildauswahl, Format und der letzten Kontrolle.
Du möchtest ein Abiplakat selbst gestalten und hast schon einen Spruch im Kopf? Dann lohnt es sich, zuerst den Aufbau zu planen. Ein Banner für eine einzelne Person braucht eine andere Gewichtung als ein Motiv für die ganze Stufe. Entscheidend ist, welche Botschaft man zuerst sehen soll und wo das fertige Plakat hängen wird.
Mit den folgenden Schritten behältst du Text, Bilder und Format im Blick. Du kannst sie sowohl für ein persönliches Plakat fürs Abi als auch für ein gemeinsames Abibanner verwenden.
Schreibe zunächst den Namen, den Jahrgang und einen einzigen Hauptsatz auf. Für eine persönliche Unterstützung könnte das heißen: „Nora, dein Weg geht weiter. Alles Gute fürs Abi 2027!“ Für eine Stufe passt etwa „Unser nächstes Kapitel beginnt – Abitur 2027“. Das sind eigene Beispielformulierungen, die du an euren Anlass anpassen kannst.
Kläre anschließend den Platz: Wie viel Fläche steht am Zaun oder an der Wand zur Verfügung? Wird das Motiv überwiegend aus der Nähe gesehen oder im Vorbeigehen? Frag die Schule, ob Banner erlaubt sind, welche Bereiche frei bleiben müssen und welche Befestigung zulässig ist. So planst du das Format passend zum tatsächlichen Ort.
In der Kategorie ABI-Banner findest du unterschiedliche Motive und Gestaltungsansätze. Wähle eine Richtung, die zur Person oder zum Abschlussmotto passt. Ein sportliches Motiv, eine Reiseidee oder eine schlichte Textgestaltung können jeweils funktionieren. Du musst dabei nicht jede freie Stelle füllen.
Lege im Selenny® Designer zuerst das gewünschte Format fest. Erst danach solltest du Text und Bilder endgültig platzieren. Ein Wechsel vom Querformat ins Hochformat kann sonst dazu führen, dass Zeilen umbrechen oder das Hauptmotiv ungünstig angeschnitten wird.
Der Name oder das Stufenmotto bekommt die größte Aufmerksamkeit. Darunter folgt der unterstützende Satz, danach der Jahrgang. Zwei Schriftarten reichen meist aus: eine für die auffällige Hauptzeile und eine gut lesbare für Ergänzungen. Verwende kräftigen Kontrast und halte den Bereich hinter dem Text möglichst ruhig.
Betrachte dein Abi Plakat zwischendurch in kleiner Ansicht. Wenn du den wichtigsten Satz dann noch erfassen kannst, ist die Hierarchie meist klar. Muss man erst zwischen Dekorationen und vielen Zeilen suchen, reduziere Text oder vergrößere die Hauptbotschaft.
Verwende für Fotos möglichst die Originaldatei statt eines Screenshots aus einem Messenger. Prüfe den Bildausschnitt im vorgesehenen Format: Sind Gesichter vollständig sichtbar? Liegt kein Text über Augen oder wichtigen Details? Ein Bild, das auf dem Handy scharf erscheint, sollte auch in der vergrößerten Vorschau sorgfältig betrachtet werden.
Nutze nur Bilder und Grafiken, deren Verwendung du geklärt hast. Bei persönlichen Fotos gehört dazu auch die Zustimmung der abgebildeten Personen. Für ein öffentlich aufgehängtes Banner sind Privatadressen und Telefonnummern gewöhnlich überflüssig.
Lies Namen, Spruch und Jahrgang langsam durch und lass eine zweite Person gegenlesen. Kontrolliere danach das gesamte Motiv in der Vorschau. Wichtige Schrift und Gesichter brauchen Abstand zu Rand, Saum und Ösen; beachte dafür die produktspezifischen Vorgaben und Warnungen. Prüfe ebenso, ob das gewählte Format tatsächlich deinem Aufhängeplatz entspricht.
Für den Zeitpunkt der Aktion kannst du die veröffentlichten Abitur-Prüfungstermine nach Bundesland ansehen. Den individuellen Tag bestätigt die Schule. Wenn du noch nach einem persönlichen Text suchst, helfen dir unsere Ideen für Abi-Plakate. Weitere Beiträge findest du im Abi-Blog.